IGNORIERE DAS NIEMALS: 11 stille Warnzeichen eines Vitamin-B12-Mangels, die du noch heute prüfen solltest

Auch mental kann es spürbar sein: Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit oder depressive Verstimmung. Das wird manchmal als „einfach älter werden“ abgetan, obwohl B12 dabei eine Rolle spielen kann. Körperliche Hinweise sind unter anderem blasse Haut, Kopfschmerzen und eine empfindliche oder schmerzhafte Zunge, passend zu einer fortgeschrittenen Bildung roter Blutkörperchen.

Wie wird die Diagnose gestellt?
Da diese Beschwerden vielen Erkrankungen ähneln können, schafft eine Blutuntersuchung Klarheit. Die Hausärztin oder der Hausarzt kann deinen B12-Wert bestimmen lassen. Manchmal wird auch die aktive Form gemessen: Holotranscobalamin. Dieser Test spiegelte besser wider, wie viel B12 dein Körper tatsächlich nutzen kann.

Bei Zweifeln können Zusatzuntersuchungen auf Methylmalonsäure und Homocystein erfolgen, die bei einem Mangel ansteigen. Wenn Aufnahmestörungen vermutet werden, kann eine weitere Untersuchung von Magen und Darm erforderlich sein, um die Ursache zu klären.

Behandlung: Was hilft wirklich?
Das Vorgehen hängt von Ursache und Schwere ab. Wenn du noch gut aufnimmst und der Mangel mild ist, können Tabletten oder Schmelztabletten ausreichen. Bei ausgeprägten Mängeln oder bei Aufnahmestörungen sind Injektionen oft die beste Option. Sie umgehen den Darm und bringen B12 direkt in Ihr Blut. Manchmal ist das vorübergehend, doch bei anhaltenden Aufnahmestörungen können Injektionen lebenslang nötig sein.