Die drei grausamen Foltermethoden, die deutsche Soldaten nach ihrer Ankunft an schwangeren Frauen anwandten.

Ich habe diese Schwangerschaft mit all meiner Kraft beschützt. Ich verbarg meinen Bauch unter weiten Mänteln und dicken Schals. Tagsüber blieb ich zu Hause. Ich aß wenig, um Geld zu sparen, sorgte aber dafür, dass es meinem Baby an nichts fehlte. Nachts, allein in der Dunkelheit, legte ich meine Hand auf meinen Bauch und flüsterte diesem unsichtbaren Leben Versprechen zu: Ich werde dich beschützen.

Was auch immer geschieht, ich werde dich beschützen. An jenem Oktobermorgen hing der Himmel schwer und tief, behangen mit grauen Wolken, die die Erde zu erdrücken schienen. Der Wind blies kalt und scharf, riss die letzten Blätter von den Bäumen und verstreute sie wie Asche auf dem Boden. Ich war in der Küche und siebte Mehl in eine zerbrochene Keramikschüssel, um aus dem Wenigen, was noch übrig war, Brot zu backen.

Meine Hände zitterten, nicht vor Kälte, sondern vor Hunger. Ich hatte seit Tagen nichts Richtiges gegessen, aber mein Sohn strampelte in meinem Bauch, trat gegen meine Rippen, als wolle er sich einen Platz sichern, und das brachte mich trotz meiner Angst zum Lächeln. Da hörte ich ein Geräusch, ein tiefes, fernes Grollen von der unbefestigten Straße, die den Berg hinaufführte: Militärlastwagen.