
Marius Borg Høiby befindet sich derzeit in Skaugum in Haft und trägt Fußfesseln. Hier ist sein Einkommen der letzten Jahre.
Marius Borg Høiby hat gegen seine vierjährige Haftstrafe Berufung eingelegt. Er wurde unter anderem wegen zweier Vergewaltigungen und Körperverletzung in engen Beziehungen verurteilt. Nachdem er seit dem 2. Februar in Untersuchungshaft saß, wurde ihm am 13. Juli gestattet, die Strafe mit einer elektronischen Fußfessel in seinem Haus in Skaugum, dem offiziellen Wohnsitz der Kronprinzenfamilie in Asker bei Oslo, zu verbüßen. Hintergrund der fortgesetzten Inhaftierung ist unter anderem die Einschätzung des Gerichts, dass die Gefahr besteht, dass Høiby seine ehemalige Freundin, die sogenannte „Frogner-Frau“ , aufsucht, gegen die er eine einstweilige Verfügung erwirkt hat.
Diese Woche wurde bekannt, dass Høiby seine Hausarrest in Skaugum für weitere vier Wochen fortsetzen muss. Høiby und sein Verteidiger Petar Sekulic hatten beantragt, den 29-Jährigen gegen Kaution freizulassen, jedoch mit einem Kontaktverbot und elektronischer Überwachung. Das Gericht sah jedoch weiterhin die Gefahr neuer Straftaten und verlängerte daher den Hausarrest.