Senioren: Traurige Nachrichten für Autofahrer über 70… Mehr anzeigen

Doch auch hier behalten die Mitgliedstaaten einen gewissen Spielraum. Sie können entscheiden, diese ärztliche Untersuchung durch ein Selbstbeurteilungssystem oder andere national festgelegte Beurteilungsmethoden zu ersetzen. In der Praxis wird die ärztliche Untersuchung daher in Europa nicht systematisch verpflichtend sein.

Die Fahrprüfung selbst wird voraussichtlich anspruchsvoller. Die Kandidaten werden künftig anhand neuer Aspekte im Zusammenhang mit der Entwicklung moderner Fahrtechniken beurteilt. Zusätzliche Fragen und Übungen umfassen Themen wie die Gefahren des toten Winkels, die Nutzung von Fahrerassistenzsystemen, das sichere Öffnen von Autotüren zur Vermeidung von Kollisionen mit Radfahrern und die Risiken der Ablenkung durch die Handynutzung.

Die europäischen Behörden wollen auch das Bewusstsein der am stärksten gefährdeten Verkehrsteilnehmer schärfen. Schulungsprogramme müssen die Risiken für Fußgänger, Kinder, Radfahrer sowie Nutzer von Rollern und anderen Fortbewegungsmitteln stärker in den Fokus rücken.