Wann wärmt Wasser die klügere Wahl ist
Es gibt Situationen, in denen Wärme hilft. Denk an Fettspritzer oder Ölflecken in der Küche. Warmes Wasser macht Fett flüssiger, sodass es sich leichter löst und du weniger schrubben musst. Auch den Wischmopp spülst du anschließend einfacher aus, weil Fettreste nicht so hartnäckig haften.
Wähle in solchen Fällen warmes (nicht kochendes) Wasser in Kombination mit einem fettlösenden Reiniger. Übertreibe die Temperatur nicht: Zu heißes Wasser kann deinen Boden angreifen oder die Rezeptur des Reinigers weniger wirksam machen.
Vorsicht bei bestimmten Mitteln
Nicht jedes Reinigungsprodukt verträgt warmes Wasser. Manche (etwa Abflussreiniger oder starke Desinfektionsmittel) können in Kombination mit heißem Wasser Dämpfe freisetzen, die du lieber nicht einatmest. Verwende sie daher mit kaltem Wasser und sorge durch geöffnete Fenster oder Türen für gute Belüftung. Lies stets das Etikett und folge den Anweisungen. Immer mehr ökologische Reiniger sind übrigens speziell für kaltes Wasser entwickelt – ideal für den täglichen Gebrauch ohne unnötiges Aufheizen.