Ich stand in dem Gerichtssaal, in meiner Lederweste, und hielt einen sechzehnjährigen Jungen in einem orangefarbenen Overall im Arm, während mich alle Anwesenden fassungslos anstarrten. Marcus klammerte sich zitternd an mich, sein Gesicht an meine Brust geschmiegt. Der Richter wirkte ratlos, der Staatsanwalt empört, und meine Frau weinte still in der letzten Reihe.
„Herr Patterson“, sagte der Richter und wählte seine Worte mit Bedacht, „dieser junge Mann hat sich soeben des Totschlags im Straßenverkehr schuldig bekannt. Er hat seiner Tochter das Leben genommen. Er war betrunken. Er hat seine Familie für immer verändert. Könnten Sie dem Gericht erklären, warum Sie ihn unterstützen?“
Ich ließ Marcus nicht los. Ich hielt ihn nur fester, um ihn zu stabilisieren. „Euer Ehren“, sagte ich, „bevor Sie das Urteil verkünden, möchte ich eine Erklärung abgeben.“