Wie lange muss man im Winter wirklich lüften, um Schimmelbildung zu vermeiden? Die meisten Leute wissen das nicht.

Wie lange sollte man im Winter die Fenster offen lassen?

Wir stellen uns oft vor, dass Lüften bedeutet, die Fenster eine Stunde lang angelehnt zu lassen. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall! Um die Wärme im Raum zu halten und gleichzeitig die Luft zu reinigen, ist die sogenannte „Expresslüftung“ besser geeignet.
Die Methode ist einfach: Öffnen Sie alle Fenster und Innentüren für etwa vier Minuten weit. Nicht länger. Dieser kurze Luftzug wirkt wie ein echter Luftaustausch: Feuchte Luft entweicht, frische Luft strömt herein, und die Wände kühlen nicht ab.

Dies kann einmal täglich erfolgen, oder zweimal, wenn Sie viel kochen oder das Badezimmer besonders häufig benutzt wurde. In den feuchtesten Räumen, wie Küche oder Badezimmer, ist diese Gewohnheit unentbehrlich, um das Gefühl eines nie trocknenden Raumes zu vermeiden.

Belüftung oder Abluftventilator: Wie lässt sich die Leistung noch weiter optimieren?

Manchmal bleiben trotz regelmäßiger Belüftung bestimmte Bereiche problematisch. Dies ist häufig in fensterlosen Badezimmern oder häufig genutzten Küchen der Fall. In solchen Räumen kann ein Abluftventilator eine echte Erleichterung sein: Er entfernt feuchte Luft genau dann, wenn man sie am meisten braucht, beispielsweise beim Duschen oder Kochen.

Diese kleinen Geräte arbeiten unauffällig und ergänzen die manuelle Belüftung perfekt. Ein einfacher Tipp: Lassen Sie den Abluftventilator nach Gebrauch noch einige Minuten laufen, damit sich die Raumluft stabilisieren kann.