Die drei grausamen Foltermethoden, die deutsche Soldaten nach ihrer Ankunft an schwangeren Frauen anwandten.

Der LKW sprang an. Wir fuhren stundenlang den Berg hinauf. Die Strecke führte über schmale, gefährliche Schotterpisten, die bei jeder Kurve heftig durchgeschüttelt wurden. Einige Frauen erbrachen sich, andere weinten leise. Ich umklammerte meinen Bauch und spürte, wie mein Sohn strampelte, als ob auch er ahnte, dass etwas Schreckliches passieren würde. Als wir endlich anhielten, standen wir vor einem von Stacheldraht und Wachen umgebenen Ort.

Es war kein Konzentrationslager wie Auschwitz oder Dackel. Es war kleiner, abgelegener und lag versteckt in nebelverhangenen Bergen. Später erfuhr ich, dass der Ort Camp Vertors Süd hieß, ein Versuchslager, das eigens zur Erforschung gefangener Frauen aus der Umgebung errichtet worden war. Nach dem Krieg wurde seine Existenz aus den offiziellen Aufzeichnungen getilgt.

Die Deutschen verbrannten die Dokumente. Sie vernichteten die Beweise, aber ich war dabei. Ich habe gesehen, was sie tat, und ich habe es nie vergessen. Wenn Sie diese Worte jetzt hören, wo immer Sie sind – zu Hause, bei der Arbeit, auf dem Heimweg – halten Sie einen Moment inne. Atmen Sie tief durch. Schauen Sie sich um und erkennen Sie, dass die Welt um Sie herum auf den Häusern von Menschen erbaut ist, die nie die Chance hatten, ihre Geschichten zu erzählen.