Anne (84) hat das „Klima-Genörgel“ endgültig satt: „Schaut euch den Rhein im Jahr 1955 an“. Lies weiter in den Kommentaren.

‘Damals hörte man niemanden über Klimawandel sprechen’
In historischen Aufnahmen des Niederländischen Instituts für Bild & Ton ist nämlich zu sehen, wie extrem niedrig der Wasserstand des Rheins im Jahr 1955 war.

Der trockene Herbst hatte damals große Auswirkungen auf den Fluss.

Auf den Aufnahmen ist unter anderem zu sehen, dass die hölzerne Uferbefestigung der Rheinkade bei Arnheim vollständig sichtbar ist. Die Pfeiler der Rheinbrücke stehen teilweise trocken, und Wohnschiffe liegen wegen des Wassermangels sogar auf dem Trockenen.

Auch für die Schifffahrt brachte die Situation Probleme mit sich. Die Fahrrinne war so eng geworden, dass sogar kleine Schiffe manchmal aufliefen.

Für Anne sind diese Aufnahmen Grund genug, die Art und Weise zu hinterfragen, wie heute über niedrige Wasserstände gesprochen wird.

„Damals hörte man niemanden über Klimawandel“, ist ihre schlichte Reaktion.

Alte Aufnahmen sorgen für Diskussionen
Und genau diese Aussage wird bei vielen Menschen wahrscheinlich etwas auslösen.

Denn wer sich alte Aufnahmen ansieht, sieht in der Tat eine Situation, die ziemlich extrem wirkt. Ein nahezu trocken gefallener Rheinuferabschnitt, Schiffe, die kaum noch fahren können, und große Teile des Flussbetts, die normalerweise unter Wasser liegen.