Der Morgen begann ganz normal – nur ich, eine Gießkanne und die beruhigende Geborgenheit meiner kleinen Gartenroutine. Die Sonne schien sanft, die Luft war frisch, und alles fühlte sich friedlich an, so wie es oft an frühen Morgenstunden in einem stillen Garten der Fall ist. Die Gartenarbeit war schon immer meine kleine Auszeit vom Lärm des Alltags.
Doch mitten im Gießen der Pflanzen wehte ein intensiver, ungewohnter Geruch durch die Luft und ließ mich wie angewurzelt stehen.
Es roch nicht blumig wie Rosen, nicht frisch und erdig wie frisch gegossene Erde, und ganz bestimmt nicht angenehm. Der Geruch war stechend, seltsam und völlig deplatziert in einem friedlichen Garten.
Natürlich erwachte meine Neugier.
Ich folgte dem Duft langsam in Richtung Blumenbeet, in der Annahme, dass vielleicht etwas verschüttet worden war oder sich nachts ein kleines Tier in den Garten verirrt hatte. Stattdessen bemerkte ich etwas Ungewöhnliches am Fuß einer Pflanze – etwas, das dort überhaupt nicht hingehörte.
Ein kleiner, seltsam aussehender Gegenstand lag teilweise im Gras versteckt.
Zuerst bin ich nicht nahe herangegangen.
Form und Farbe wirkten so seltsam, dass ich zögerte, und ich konnte nicht erkennen, ob es harmlos war oder ob ich es besser nicht anfassen sollte. Ich blieb ein paar Schritte entfernt und beobachtete es aufmerksam, fast so, als könnte es sich bewegen, wenn ich ihm zu nahe käme.
Der Garten wirkte plötzlich nicht mehr ganz so friedlich wie noch vor wenigen Minuten.
Dennoch ist Neugier eine mächtige Kraft.
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