Ärzte enthüllen: Beeinflusst täglicher Kaffeekonsum die Gesundheit? – Oder doch nicht? Koffein im Fokus
Millionen von Menschen beginnen ihren Tag jeden Morgen mit einer dampfenden Tasse Kaffee. Wohltuender Duft, ein kleiner Muntermacher … Kaffee ist zu einem weit verbreiteten Ritual geworden. Doch ab wie vielen Tassen wird dieser Genuss gesundheitsschädlich? Ärzte warnen, erinnern aber gleichzeitig daran, dass Kaffee in Maßen genossen auch gesundheitsfördernd sein kann.
Warum ist Kaffee gesund? Laut Dr. Leana Wen, Notfallmedizinerin und Professorin an der George Washington University, „sind die Beweise eindeutig: Mäßiger Kaffeekonsum ist mit einem geringeren Risiko für bestimmte chronische Erkrankungen verbunden.“
Zahlreiche Studien bestätigen, dass mäßiger Kaffeekonsum Folgendes bewirken kann:
Reduzierung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Senkung des Risikos für Typ-2-Diabetes
Schutz vor bestimmten Krebsarten und Demenz
Kaffee enthält Antioxidantien und entzündungshemmende Verbindungen, die das Immunsystem stärken und zum Zellschutz beitragen. Einige Inhaltsstoffe tragen außerdem dazu bei, die Insulinverwertung zu verbessern und den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren.
Aber Vorsicht vor zu viel Koffein!
Zu viel Koffein kann den gegenteiligen Effekt haben. Laut ANSES (der französischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, Umwelt- und Arbeitsschutz) konsumieren in Frankreich etwa 30 % der Erwachsenen und 11 % der Kinder mehr Koffein als die empfohlene Tagesdosis. Dies kann folgende Symptome verursachen:
Herzklopfen und Unruhe
Angstzustände und Nervosität
Schlafstörungen
Langfristige Auswirkungen auf Herz-Kreislauf-System und Knochen
Manche Menschen reagieren empfindlicher auf Koffein, insbesondere Schwangere, Kinder und Personen, die Herzmedikamente oder angstlösende Mittel einnehmen.